• Stimmungsbild Mediation

Praxis für systemische Beziehungstherapie
Hamburg

Psychologische Konfliktberatung – Zukunftslösungen – Systemaufstellungen

Schwerpunkt: Systemische psychologische Mediation / Konfliktklärungen

Systemische psychologische Mediation

Was ist Mediation?

Mediation ist eine Kurzzeit-Konfliktlösungsmethode, welche die Selbstbestimmung der Streitparteien betont. Mediation zielt auf Streitvermittlung durch guten Ausgleich für alle.
Mediation ist ein Management der Verhandlung der Parteien. Sie ist ein Prozess der den Selbstwert aller Beteiligten stärkt.

Was ist systemische psychologische Mediation?

Die von mir angewendete Methode der Mediation ist die systemische psychologische Mediation. Sie erweitert das klassische Mediationsverfahren und baut auf den grundlegenden Erkenntnissen und Techniken der humanistischen Psychologie und der systemischen psychologischen Beratung auf und berücksichtigt die Forschungsergebnisse und die Anwendungspraxis moderner systemischer psychologischer Coachingverfahren.

Was passiert bei einer Mediation?

Mit Hilfe eines neutralen Dritten, des Mediators, werden die Verhandlungen der Parteien erleichtert. Der Mediator ist kein Entscheider, sondern er strukturiert und erleichtert die Kommunikation und die Verhandlung der Parteien, anders als ein Richter oder Schlichter, der urteilt und die Verhandlungen mit einem Richter- oder Schlichterspruch beendet.
Die Parteien werden so zu einer selbstbestimmten Vereinbarung geführt.
Bei der Mediation wird auf die gute Beziehungsentwicklung Wert gelegt und es wird vom Streit weggeführt, hin zu möglichen Sachlösungen.
Eine vielleicht vorhandene feindselige Haltung zwischen den Parteien wird in eine auf Kooperation ausgerichtete Einstellung verändert. Diese Einstellung wendet sich im Schwerpunkt den Sachfragen zu.

Ist der Mediator neutral?

Bei der Mediation ist der Mediator streng neutral. Die Neutralität oder Unparteilichkeit des Mediators heißt, dass er alle Streitparteien gleichermaßen unterstützt, damit eine für alle gute Vereinbarung erreicht werden kann.

Was sind die Vorteile der Mediation?

Gegenüber den bei Streit sonst üblichen Gerichtsprozessen oder langen privaten Streitverhandlungen hat die Mediation als neue Kurzzeit-Konfliktlösungsmethode zahlreiche Vorteile.
Im Mediationsverfahren sind es die Parteien selbst, die das Ergebnis und die Verhandlung in der Hand behalten.
Weder Prozessrecht noch Beweislastfragen und andere starre Strukturen regulieren dieses Verfahren.
Es geht nicht um Fragen nach Recht und Unrecht, sondern es geht im Schwerpunkt um die Suche nach einer gemeinsamen Lösung.
Diese Lösung soll allen Beteiligten der Streitparteien gerecht werden.
Bei der Mediation gibt es keine Gewinner und Verlierer. Es gibt nur Gewinner auf beiden Seiten. Insoweit ist die Mediation ein Win-Win-Verfahren bzw. eine Kombination aus verschiedenen Konfliktlösungs- und WIN-WIN-Verfahren.
Es hat sich erwiesen, dass eine Einigung, die auf einer durch Mediation erzielten Übereinkunft beruht, langfristig viel tragfähiger ist, als eine von außen verordnete Entscheidung.

Ist eine Lösung bei festgefahrenem Streit möglich?

Ja, die Mediation entschlüsselt die Bedürfnisse der Parteien, auch verborgene, und entwickelt verschiedene Lösungsmöglichkeiten, wodurch ein kreativer Prozess zur Formulierung einer von allen für gut befundenen Einigung angestoßen wird.

  • In welchen Bereichen lohnt sich die Mediation?
  • Wenn die Partnerschaft / Ehe zu scheitern droht – Rückbesinnungsmediation
  • Wenn die Partnerschaft / Ehe schon gescheitert ist und teure, langwierige und nervenaufreibende juristische oder persönliche Auseinandersetzungen drohen – „Mediation zur zukunftsbefreienden guten Trennung“
  • Berufs- und Organisationskonflikte
    Mobbing / Beendigung des Arbeitsverhältnisses / Aufgaben – Verantwortungsprobleme / lange Krankheiten / Zielerfüllungsprobleme etc.
    Täter – Opfer – Ausgleichsmediation. Der gerechte, gewichtete Ausgleich, der beiden Parteien hilft, sich zu lösen und krankmachende Gefühle hinter sich zu lassen.
  • Nachbarschaftsstreit, Streit mit alten Freunden, den man zwar bereut, aus dem es aber scheinbar keinen Ausweg gibt.
  • Mediation zum Anerkennen der gewaltfreien Kommunikation, die allen Beteiligten bei der Lösung von Konflikten hilft.

Wie lange dauert eine Mediation?

Die erste Sitzung dient der Grundklärung und der Entscheidung, ob und welche weiteren Schritte empfehlenswert erscheinen.
Der Klient / die Klienten erhalten von mir eine zusammenfassende Einschätzung des Falles und des günstigsten, möglichen weiteren Vorgehens. Oft bringt bereits die erste Sitzung eine wichtige Erkenntnis und eine neue Perspektive für die Parteien.
Zumeist wird bereits nach 3 – 5 Sitzungen eine ganz neues Verständnis und eine für alle Parteien gute Klärung erreicht.

Was kostet eine systemische psychologische Mediation?

Im Vergleich zu langen und teuren Prozessen ist die Mediation meistens ein sehr viel kürzeres und kostenschonenderes Verfahren.

Aber auch im Vergleich zu langen privaten oder beruflichen Streitigkeiten sind die Aspekte der Nervenbelastung und der Lebensfreude oft wichtige Gründe für die Investition in eine Mediation.

Schon nach alter Weisheit kosten ungelöste Konflikte dauernd Energie. Die seelischen und körperlichen Dauerkosten ungelöster Konflikte sind Stress, Beziehungsbelastungen, Sorgen, geringes Glücksgefühl im Leben und schließlich körperliche Symptome, die diesen seelischen Belastungen in Form von Krankheiten folgen können. Welcher wirklich intelligente Mensch will freiwillig in einer solchen Situation leben, wenn diese durch anerkannte Verfahren zu lösen ist?

Systemische psychologische Mediation
Eine Mediation dauert in der Regel 1 ½ Stunden und findet in der Praxis in Hamburg statt.
Investition:
Sitzung: 2 x 45 Minuten = 200,00 €

Auch im Rahmen der systemischen Paarberatung kommen Techniken der systemischen Mediation zur Anwendung, siehe: Paartherapie und Eheberatung

Weiterbildung zum „Geprüften systemischen psychologischen Mediator“, siehe Fortbildung (HISL)